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Taryn Simon

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Taryn Simon

1936 veröffentlichte der Ornithologe James Bond Birds of the West Indies, die ultimative Studie zur Vogelwelt der Karibik. Ian Fleming, der zeitweilig in Jamaika lebte und selbst Vögel beobachtete, ĂŒbernahm den Namen fĂŒr den Titelhelden seiner Spionageromane, da er ihm »alltĂ€glich«, »kurz«, »angelsĂ€chsisch« und »maskulin« erschien. Fleming nahm damit die erste in einer langen Kette von Tauschhandlungen vor, die zentral fĂŒr die Struktur der Bond-Geschichten werden sollten.
Taryn Simon (*1975 in New York) durchforschte die James-Bond-Filme und erstellte einen genauen Bestandskatalog aller Frauen, Waffen und Fahrzeuge, die neben dem berĂŒhmten Agenten doch immer prĂ€sent sind. Mit ihrem Birds of the West Indies prĂ€sentiert die KĂŒnstlerin eine visuelle Datenbank austauschbarer »Ersatzteile«, in denen sich diese MĂ€nnerfantasie manifestiert, und untersucht den ökonomischen und emotionalen Wert, der durch ihren variablen Einsatz generiert wird.
 
Ausstellung: 2013 Carnegie International, Pittsburgh 5.10.2013–16.3.2014
1936 veröffentlichte der Ornithologe James Bond Birds of the West Indies, die ultimative Studie zur Vogelwelt der Karibik. Ian Fleming, der zeitweilig in Jamaika lebte und selbst Vögel beobachtete, ĂŒbernahm den Namen fĂŒr den Titelhelden seiner Spionageromane, da er ihm »alltĂ€glich«, »kurz«, »angelsĂ€chsisch« und »maskulin« erschien. Fleming nahm damit die erste in einer langen Kette von Tauschhandlungen vor, die zentral fĂŒr die Struktur der Bond-Geschichten werden sollten.
Taryn Simon (*1975 in New York) durchforschte die James-Bond-Filme und erstellte einen genauen Bestandskatalog aller Frauen, Waffen und Fahrzeuge, die neben dem berĂŒhmten Agenten doch immer prĂ€sent sind. Mit ihrem Birds of the West Indies prĂ€sentiert die KĂŒnstlerin eine visuelle Datenbank austauschbarer »Ersatzteile«, in denen sich diese MĂ€nnerfantasie manifestiert, und untersucht den ökonomischen und emotionalen Wert, der durch ihren variablen Einsatz generiert wird.
 
Ausstellung: 2013 Carnegie International, Pittsburgh 5.10.2013–16.3.2014
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Description

1936 veröffentlichte der Ornithologe James Bond Birds of the West Indies, die ultimative Studie zur Vogelwelt der Karibik. Ian Fleming, der zeitweilig in Jamaika lebte und selbst Vögel beobachtete, ĂŒbernahm den Namen fĂŒr den Titelhelden seiner Spionageromane, da er ihm »alltĂ€glich«, »kurz«, »angelsĂ€chsisch« und »maskulin« erschien. Fleming nahm damit die erste in einer langen Kette von Tauschhandlungen vor, die zentral fĂŒr die Struktur der Bond-Geschichten werden sollten.
Taryn Simon (*1975 in New York) durchforschte die James-Bond-Filme und erstellte einen genauen Bestandskatalog aller Frauen, Waffen und Fahrzeuge, die neben dem berĂŒhmten Agenten doch immer prĂ€sent sind. Mit ihrem Birds of the West Indies prĂ€sentiert die KĂŒnstlerin eine visuelle Datenbank austauschbarer »Ersatzteile«, in denen sich diese MĂ€nnerfantasie manifestiert, und untersucht den ökonomischen und emotionalen Wert, der durch ihren variablen Einsatz generiert wird.
 
Ausstellung: 2013 Carnegie International, Pittsburgh 5.10.2013–16.3.2014