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Niki de Saint Phalle. Die Grotte

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Niki de Saint Phalle. Die Grotte

Im einzigartigen Oeuvre Niki de Saint Phalles spielen spektakuläre, groß dimensionierte Environments eine herausragende Rolle. Ihre Schießbilder, die begehbaren Nanas, der Strawinsky-Brunnen in Paris oder ihr Tarot-Garten in der Toskana sind virtuose Beispiele dafür. Ein vergleichbar imposantes Ensemble, und ihr letztes vollendetes Großprojekt, wurde zu ihrem künstlerischen Vermächtnis: Eine nach ihren Plänen neu gestaltete Grotte in den Herrenhäuser Gärten in Hannover, die im April 2003 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Im Jahr 1676 als Teil der barocken Gartenanlage erbaut, dienten die drei mit Muscheln, Kristallen, Glas und Mineralien geschmückte Grottenräume ursprünglich als sommerliche Rückzugsmöglichkeit und Ort der Verzauberung. Zur EXPO 2000 wurden sie restauriert und in der Folge von Niki de Saint Phalle prachtvoll neu gestaltet. Durch Kiesel, Mosaike aus farbigem Glas und Spiegeln sowie Figuren aus bemaltem Fiberglas. Die überarbeitete Neuausgabe der Monografie von 2003 beschreibt die Entstehungs- und Restaurierungsgeschichte und verdeutlicht die kunsthistorische Bedeutung der Grotte aus heutiger Sicht. 

Niki de Saint Phalle (1930-2002) gilt als eine der wichtigsten europäischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Ihr facettenreiches Werk verband gesellschaftskritische und feministische Ansätze mit einer radikal neuen, teils ikonoklastischen Formensprache und einem experimentellen Umgang mit dem Material. Ab den 1950ern wurde sie durch ihre „Schießbilder“, in den 1960er Jahren durch ihre großformatigen „Nanas“ bekannt. Mit expressiven, auffälligen und dabei oft fragilen Assemblagen und Installationen trug sie zum veränderten, aktivistischen Kunstbegriff der Nachkriegszeit bei.
Im einzigartigen Oeuvre Niki de Saint Phalles spielen spektakuläre, groß dimensionierte Environments eine herausragende Rolle. Ihre Schießbilder, die begehbaren Nanas, der Strawinsky-Brunnen in Paris oder ihr Tarot-Garten in der Toskana sind virtuose Beispiele dafür. Ein vergleichbar imposantes Ensemble, und ihr letztes vollendetes Großprojekt, wurde zu ihrem künstlerischen Vermächtnis: Eine nach ihren Plänen neu gestaltete Grotte in den Herrenhäuser Gärten in Hannover, die im April 2003 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Im Jahr 1676 als Teil der barocken Gartenanlage erbaut, dienten die drei mit Muscheln, Kristallen, Glas und Mineralien geschmückte Grottenräume ursprünglich als sommerliche Rückzugsmöglichkeit und Ort der Verzauberung. Zur EXPO 2000 wurden sie restauriert und in der Folge von Niki de Saint Phalle prachtvoll neu gestaltet. Durch Kiesel, Mosaike aus farbigem Glas und Spiegeln sowie Figuren aus bemaltem Fiberglas. Die überarbeitete Neuausgabe der Monografie von 2003 beschreibt die Entstehungs- und Restaurierungsgeschichte und verdeutlicht die kunsthistorische Bedeutung der Grotte aus heutiger Sicht. 

Niki de Saint Phalle (1930-2002) gilt als eine der wichtigsten europäischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Ihr facettenreiches Werk verband gesellschaftskritische und feministische Ansätze mit einer radikal neuen, teils ikonoklastischen Formensprache und einem experimentellen Umgang mit dem Material. Ab den 1950ern wurde sie durch ihre „Schießbilder“, in den 1960er Jahren durch ihre großformatigen „Nanas“ bekannt. Mit expressiven, auffälligen und dabei oft fragilen Assemblagen und Installationen trug sie zum veränderten, aktivistischen Kunstbegriff der Nachkriegszeit bei.
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Im einzigartigen Oeuvre Niki de Saint Phalles spielen spektakuläre, groß dimensionierte Environments eine herausragende Rolle. Ihre Schießbilder, die begehbaren Nanas, der Strawinsky-Brunnen in Paris oder ihr Tarot-Garten in der Toskana sind virtuose Beispiele dafür. Ein vergleichbar imposantes Ensemble, und ihr letztes vollendetes Großprojekt, wurde zu ihrem künstlerischen Vermächtnis: Eine nach ihren Plänen neu gestaltete Grotte in den Herrenhäuser Gärten in Hannover, die im April 2003 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Im Jahr 1676 als Teil der barocken Gartenanlage erbaut, dienten die drei mit Muscheln, Kristallen, Glas und Mineralien geschmückte Grottenräume ursprünglich als sommerliche Rückzugsmöglichkeit und Ort der Verzauberung. Zur EXPO 2000 wurden sie restauriert und in der Folge von Niki de Saint Phalle prachtvoll neu gestaltet. Durch Kiesel, Mosaike aus farbigem Glas und Spiegeln sowie Figuren aus bemaltem Fiberglas. Die überarbeitete Neuausgabe der Monografie von 2003 beschreibt die Entstehungs- und Restaurierungsgeschichte und verdeutlicht die kunsthistorische Bedeutung der Grotte aus heutiger Sicht. 

Niki de Saint Phalle (1930-2002) gilt als eine der wichtigsten europäischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Ihr facettenreiches Werk verband gesellschaftskritische und feministische Ansätze mit einer radikal neuen, teils ikonoklastischen Formensprache und einem experimentellen Umgang mit dem Material. Ab den 1950ern wurde sie durch ihre „Schießbilder“, in den 1960er Jahren durch ihre großformatigen „Nanas“ bekannt. Mit expressiven, auffälligen und dabei oft fragilen Assemblagen und Installationen trug sie zum veränderten, aktivistischen Kunstbegriff der Nachkriegszeit bei.

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