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Der Blitz und die Schlange

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Der Blitz und die Schlange

Als Aby Warburg im September 1895 in die USA aufbrach, war nicht absehbar, dass seine Suche nach den symbolischen Grundlagen der Kunst zu einem der faszinierendsten Ereignisse der Wissenschaftsgeschichte seines Fachs werden wĂŒrde. Warburgs amerikanische Reise wĂ€hrte nur Monate, sein Aufenthalt in den Pueblo-Gebieten nur wenige Wochen, aber 1923 legte er seine Erkenntnisse im wegweisenden Vortrag zum »Schlangenritual« dar. Anhand ausgewĂ€hlter Fotografien, ethnologischer Zeichnungen sowie zahlreicher Dokumente regt dieses Geschichten- und Bilderbuch zu einer Entdeckungsreise an. Es durchquert einen ausgedehnten Forschungskontinent, zeigt Warburgs diverse GesprĂ€chspartner – vom HĂ€uptling bis zum Missionar – und insbesondere seine Sammlung von RitualgegenstĂ€nden und Kunstwerken voller symbolischer Darstellungen. Die Dokumente sind Zeugnisse des sich abzeichnenden Umbruchs in Warburgs wissenschaftlichem Denken, der schließlich zur grenzĂŒberschreitenden kulturkomparatistischen Methodik fĂŒhrt, fĂŒr die Aby Warburg heute weltweit geschĂ€tzt wird.

Dieses Buch ist auch auf Englisch erhÀltlich.

ABY WARBURG (1866–1929) begrĂŒndete mit seiner Arbeit die moderne Bildwissenschaft. Sein Hauptthema galt der Untersuchung des Nachlebens der Antike in der Renaissance, die er in seinem ikonischen Bilderatlas Mnemosyne festhielt. Die Amerikareise ist ein Beleg, wie frĂŒh Warburg seinen Blick bereits ĂŒber den westlichen Kulturkontext hinaus richtete, um das Zusammenwirken von Mythen, Bildern und Riten zu erforschen. UWE FLECKNER (*1961) zĂ€hlt zu den ausgewiesenen Warburg-Experten. Seit 2004 ist er Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der UniversitĂ€t Hamburg und leitet das dortige Warburg-Haus. Als Mitherausgeber der Gesammelten Werke Carl Einsteins und Aby Warburgs hat er zahlreiche Publikationen zum Thema vorgelegt.
Als Aby Warburg im September 1895 in die USA aufbrach, war nicht absehbar, dass seine Suche nach den symbolischen Grundlagen der Kunst zu einem der faszinierendsten Ereignisse der Wissenschaftsgeschichte seines Fachs werden wĂŒrde. Warburgs amerikanische Reise wĂ€hrte nur Monate, sein Aufenthalt in den Pueblo-Gebieten nur wenige Wochen, aber 1923 legte er seine Erkenntnisse im wegweisenden Vortrag zum »Schlangenritual« dar. Anhand ausgewĂ€hlter Fotografien, ethnologischer Zeichnungen sowie zahlreicher Dokumente regt dieses Geschichten- und Bilderbuch zu einer Entdeckungsreise an. Es durchquert einen ausgedehnten Forschungskontinent, zeigt Warburgs diverse GesprĂ€chspartner – vom HĂ€uptling bis zum Missionar – und insbesondere seine Sammlung von RitualgegenstĂ€nden und Kunstwerken voller symbolischer Darstellungen. Die Dokumente sind Zeugnisse des sich abzeichnenden Umbruchs in Warburgs wissenschaftlichem Denken, der schließlich zur grenzĂŒberschreitenden kulturkomparatistischen Methodik fĂŒhrt, fĂŒr die Aby Warburg heute weltweit geschĂ€tzt wird.

Dieses Buch ist auch auf Englisch erhÀltlich.

ABY WARBURG (1866–1929) begrĂŒndete mit seiner Arbeit die moderne Bildwissenschaft. Sein Hauptthema galt der Untersuchung des Nachlebens der Antike in der Renaissance, die er in seinem ikonischen Bilderatlas Mnemosyne festhielt. Die Amerikareise ist ein Beleg, wie frĂŒh Warburg seinen Blick bereits ĂŒber den westlichen Kulturkontext hinaus richtete, um das Zusammenwirken von Mythen, Bildern und Riten zu erforschen. UWE FLECKNER (*1961) zĂ€hlt zu den ausgewiesenen Warburg-Experten. Seit 2004 ist er Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der UniversitĂ€t Hamburg und leitet das dortige Warburg-Haus. Als Mitherausgeber der Gesammelten Werke Carl Einsteins und Aby Warburgs hat er zahlreiche Publikationen zum Thema vorgelegt.
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Als Aby Warburg im September 1895 in die USA aufbrach, war nicht absehbar, dass seine Suche nach den symbolischen Grundlagen der Kunst zu einem der faszinierendsten Ereignisse der Wissenschaftsgeschichte seines Fachs werden wĂŒrde. Warburgs amerikanische Reise wĂ€hrte nur Monate, sein Aufenthalt in den Pueblo-Gebieten nur wenige Wochen, aber 1923 legte er seine Erkenntnisse im wegweisenden Vortrag zum »Schlangenritual« dar. Anhand ausgewĂ€hlter Fotografien, ethnologischer Zeichnungen sowie zahlreicher Dokumente regt dieses Geschichten- und Bilderbuch zu einer Entdeckungsreise an. Es durchquert einen ausgedehnten Forschungskontinent, zeigt Warburgs diverse GesprĂ€chspartner – vom HĂ€uptling bis zum Missionar – und insbesondere seine Sammlung von RitualgegenstĂ€nden und Kunstwerken voller symbolischer Darstellungen. Die Dokumente sind Zeugnisse des sich abzeichnenden Umbruchs in Warburgs wissenschaftlichem Denken, der schließlich zur grenzĂŒberschreitenden kulturkomparatistischen Methodik fĂŒhrt, fĂŒr die Aby Warburg heute weltweit geschĂ€tzt wird.

Dieses Buch ist auch auf Englisch erhÀltlich.

ABY WARBURG (1866–1929) begrĂŒndete mit seiner Arbeit die moderne Bildwissenschaft. Sein Hauptthema galt der Untersuchung des Nachlebens der Antike in der Renaissance, die er in seinem ikonischen Bilderatlas Mnemosyne festhielt. Die Amerikareise ist ein Beleg, wie frĂŒh Warburg seinen Blick bereits ĂŒber den westlichen Kulturkontext hinaus richtete, um das Zusammenwirken von Mythen, Bildern und Riten zu erforschen. UWE FLECKNER (*1961) zĂ€hlt zu den ausgewiesenen Warburg-Experten. Seit 2004 ist er Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der UniversitĂ€t Hamburg und leitet das dortige Warburg-Haus. Als Mitherausgeber der Gesammelten Werke Carl Einsteins und Aby Warburgs hat er zahlreiche Publikationen zum Thema vorgelegt.