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Jonathan Lasker
Jonathan Laskers Bildsprache verstört den Betrachter. Seine Malereien auf meist leuchtend-monochromem Bildgrund sind von heftiger Unmittelbarkeit, beinahe roh. Laskers Bilder sind Diskurse zur Malerei, er agiert mit dem von der abstrakten Kunst bereitgestellten Formenrepertoire, das er aufbricht und umdeutet. Raster und gestische Elemente verbinden sich in den GemĂ€lden mit LinienknĂ€ueln, Schraffuren, biomorphen Figuren oder ornamenthaften Elementen - Bilder, die in Skizzen auf Papier, den »Maquetten«, prĂ€zise erarbeitet werden. Vermeintlich spontane Pinselgesten erweisen sich so als hochgradig kalkuliert, sind bildnerische Elemente, »die ZufĂ€llen Ă€hneln mögen, ohne je zufĂ€llig zu sein.« Texte von Konrad Bitterli und Hans-Michael Herzog, ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch mit dem KĂŒnstler und ganzseitige Farbabbildungen stellen das mĂ€chtige wie provozierende Ouvre Jonathan Laskers vor, fĂŒhren ein in sein »fulminantes System visuellen Denkens, FĂŒhlens und farbigen Leuchtens«. Zum KĂŒnstler: Jonathan Lasker *1948 in New Jersey. 1975-1977 School of Visual Arts, New York City. 1977 California Institute of the Arts, Valencia/Kalifornien. 1992 documenta IX in Kassel.
Jonathan Laskers Bildsprache verstört den Betrachter. Seine Malereien auf meist leuchtend-monochromem Bildgrund sind von heftiger Unmittelbarkeit, beinahe roh. Laskers Bilder sind Diskurse zur Malerei, er agiert mit dem von der abstrakten Kunst bereitgestellten Formenrepertoire, das er aufbricht und umdeutet. Raster und gestische Elemente verbinden sich in den GemĂ€lden mit LinienknĂ€ueln, Schraffuren, biomorphen Figuren oder ornamenthaften Elementen - Bilder, die in Skizzen auf Papier, den »Maquetten«, prĂ€zise erarbeitet werden. Vermeintlich spontane Pinselgesten erweisen sich so als hochgradig kalkuliert, sind bildnerische Elemente, »die ZufĂ€llen Ă€hneln mögen, ohne je zufĂ€llig zu sein.« Texte von Konrad Bitterli und Hans-Michael Herzog, ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch mit dem KĂŒnstler und ganzseitige Farbabbildungen stellen das mĂ€chtige wie provozierende Ouvre Jonathan Laskers vor, fĂŒhren ein in sein »fulminantes System visuellen Denkens, FĂŒhlens und farbigen Leuchtens«. Zum KĂŒnstler: Jonathan Lasker *1948 in New Jersey. 1975-1977 School of Visual Arts, New York City. 1977 California Institute of the Arts, Valencia/Kalifornien. 1992 documenta IX in Kassel.
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Description
Jonathan Laskers Bildsprache verstört den Betrachter. Seine Malereien auf meist leuchtend-monochromem Bildgrund sind von heftiger Unmittelbarkeit, beinahe roh. Laskers Bilder sind Diskurse zur Malerei, er agiert mit dem von der abstrakten Kunst bereitgestellten Formenrepertoire, das er aufbricht und umdeutet. Raster und gestische Elemente verbinden sich in den GemĂ€lden mit LinienknĂ€ueln, Schraffuren, biomorphen Figuren oder ornamenthaften Elementen - Bilder, die in Skizzen auf Papier, den »Maquetten«, prĂ€zise erarbeitet werden. Vermeintlich spontane Pinselgesten erweisen sich so als hochgradig kalkuliert, sind bildnerische Elemente, »die ZufĂ€llen Ă€hneln mögen, ohne je zufĂ€llig zu sein.« Texte von Konrad Bitterli und Hans-Michael Herzog, ein ausfĂŒhrliches GesprĂ€ch mit dem KĂŒnstler und ganzseitige Farbabbildungen stellen das mĂ€chtige wie provozierende Ouvre Jonathan Laskers vor, fĂŒhren ein in sein »fulminantes System visuellen Denkens, FĂŒhlens und farbigen Leuchtens«. Zum KĂŒnstler: Jonathan Lasker *1948 in New Jersey. 1975-1977 School of Visual Arts, New York City. 1977 California Institute of the Arts, Valencia/Kalifornien. 1992 documenta IX in Kassel.












