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Luzia Simons
Luzia Simons (*1953 in Quixadá, Brasilien) thematisiert in ihren Arbeiten die Behauptung der Fotografie, Wirklichkeit zu reflektieren, in unmissverständlich manipulierenden, zeichenhaft überhöhenden Darstellungstechniken. Die 32 Digitalcollagen ihrer Serie Transit, denen sich der vorliegende Band widmet, beschäftigen sich mit der Problematik der Migration und stellen einen autobiografisch angelegten Diskurs über die von Staats wegen behauptete Verwaltbarkeit von individueller, gesellschaftlicher und kultureller Identität dar. Die multinationale Künstlerin, die seit 1986 in Deutschland lebt und arbeitet, demaskiert darin konzeptuell die selbstgefälligen Sicherheitsprinzipien der Staatsapparate und folgt dabei der künstlerischen Logik einer Zersplitterung gescannter Passdokumente. Die ineinander verschachtelten, sinnentleert-sinnhaften Bruchstücke der Dokumente - in Dada-Manier collagiert - geben so den Blick hinter diese »von oben« verordneten Strukturen frei, führen sie ad absurdum.
Luzia Simons (*1953 in Quixadá, Brasilien) thematisiert in ihren Arbeiten die Behauptung der Fotografie, Wirklichkeit zu reflektieren, in unmissverständlich manipulierenden, zeichenhaft überhöhenden Darstellungstechniken. Die 32 Digitalcollagen ihrer Serie Transit, denen sich der vorliegende Band widmet, beschäftigen sich mit der Problematik der Migration und stellen einen autobiografisch angelegten Diskurs über die von Staats wegen behauptete Verwaltbarkeit von individueller, gesellschaftlicher und kultureller Identität dar. Die multinationale Künstlerin, die seit 1986 in Deutschland lebt und arbeitet, demaskiert darin konzeptuell die selbstgefälligen Sicherheitsprinzipien der Staatsapparate und folgt dabei der künstlerischen Logik einer Zersplitterung gescannter Passdokumente. Die ineinander verschachtelten, sinnentleert-sinnhaften Bruchstücke der Dokumente - in Dada-Manier collagiert - geben so den Blick hinter diese »von oben« verordneten Strukturen frei, führen sie ad absurdum.
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Luzia Simons (*1953 in Quixadá, Brasilien) thematisiert in ihren Arbeiten die Behauptung der Fotografie, Wirklichkeit zu reflektieren, in unmissverständlich manipulierenden, zeichenhaft überhöhenden Darstellungstechniken. Die 32 Digitalcollagen ihrer Serie Transit, denen sich der vorliegende Band widmet, beschäftigen sich mit der Problematik der Migration und stellen einen autobiografisch angelegten Diskurs über die von Staats wegen behauptete Verwaltbarkeit von individueller, gesellschaftlicher und kultureller Identität dar. Die multinationale Künstlerin, die seit 1986 in Deutschland lebt und arbeitet, demaskiert darin konzeptuell die selbstgefälligen Sicherheitsprinzipien der Staatsapparate und folgt dabei der künstlerischen Logik einer Zersplitterung gescannter Passdokumente. Die ineinander verschachtelten, sinnentleert-sinnhaften Bruchstücke der Dokumente - in Dada-Manier collagiert - geben so den Blick hinter diese »von oben« verordneten Strukturen frei, führen sie ad absurdum.












