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Skulptur als Feld
Flache, großflächige Bodenskulpturen stehen im Zentrum der Publikation. Diese besondere Werkform erschließt sich dem Betrachter erst beim Umgehen oder Durchschreiten, also unter Einbeziehung des Ortes, an dem sie sich befinden. Erste Beispiele dieser extrem raumgreifenden und zugleich fast volumenlosen Werkform entstanden in den sechziger Jahren, zum Teil in der Auseinandersetzung mit den Feldmodellen der Physik und der Wahrnehmungspsychologie. Parallel zum wissenschaftlichen Feldbegriff bezieht sich der Ausdruck »Feldskulptur« auf eine Sicht von Kunst als dynamisches System interdependenter Elemente, als unauflösbares Zusammenspiel zwischen Werk, Ort, Zeit und Betrachter. Der Band ermöglicht erstmals eine vergleichende Betrachtung von Werken dieser Art. Dabei treffen Künstler der Gründergeneration, etwa Carl Andre und David Rabinowitch, auf jüngere Zeitgenossen. Der größte Teil der gezeigten Arbeiten wurde eigens für dieses Projekt geschaffen. Fotografiert wurden sie im Ausstellungs- kontext der Göttinger Lokhalle, einer Industriearchitektur vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die vorgestellten Künstler: Carl Andre, Polly Apfelbaum, Leni Hoffmann, Mariella Mosler, David Rabinowitch, Raffael Rheinsberg, Adrian Schiess, Heike Weber, Kate Whiteford Ausstellung: Kunstverein Göttingen 29.7.-23.9.2001
Flache, großflächige Bodenskulpturen stehen im Zentrum der Publikation. Diese besondere Werkform erschließt sich dem Betrachter erst beim Umgehen oder Durchschreiten, also unter Einbeziehung des Ortes, an dem sie sich befinden. Erste Beispiele dieser extrem raumgreifenden und zugleich fast volumenlosen Werkform entstanden in den sechziger Jahren, zum Teil in der Auseinandersetzung mit den Feldmodellen der Physik und der Wahrnehmungspsychologie. Parallel zum wissenschaftlichen Feldbegriff bezieht sich der Ausdruck »Feldskulptur« auf eine Sicht von Kunst als dynamisches System interdependenter Elemente, als unauflösbares Zusammenspiel zwischen Werk, Ort, Zeit und Betrachter. Der Band ermöglicht erstmals eine vergleichende Betrachtung von Werken dieser Art. Dabei treffen Künstler der Gründergeneration, etwa Carl Andre und David Rabinowitch, auf jüngere Zeitgenossen. Der größte Teil der gezeigten Arbeiten wurde eigens für dieses Projekt geschaffen. Fotografiert wurden sie im Ausstellungs- kontext der Göttinger Lokhalle, einer Industriearchitektur vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die vorgestellten Künstler: Carl Andre, Polly Apfelbaum, Leni Hoffmann, Mariella Mosler, David Rabinowitch, Raffael Rheinsberg, Adrian Schiess, Heike Weber, Kate Whiteford Ausstellung: Kunstverein Göttingen 29.7.-23.9.2001
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Original: $28.99
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Flache, großflächige Bodenskulpturen stehen im Zentrum der Publikation. Diese besondere Werkform erschließt sich dem Betrachter erst beim Umgehen oder Durchschreiten, also unter Einbeziehung des Ortes, an dem sie sich befinden. Erste Beispiele dieser extrem raumgreifenden und zugleich fast volumenlosen Werkform entstanden in den sechziger Jahren, zum Teil in der Auseinandersetzung mit den Feldmodellen der Physik und der Wahrnehmungspsychologie. Parallel zum wissenschaftlichen Feldbegriff bezieht sich der Ausdruck »Feldskulptur« auf eine Sicht von Kunst als dynamisches System interdependenter Elemente, als unauflösbares Zusammenspiel zwischen Werk, Ort, Zeit und Betrachter. Der Band ermöglicht erstmals eine vergleichende Betrachtung von Werken dieser Art. Dabei treffen Künstler der Gründergeneration, etwa Carl Andre und David Rabinowitch, auf jüngere Zeitgenossen. Der größte Teil der gezeigten Arbeiten wurde eigens für dieses Projekt geschaffen. Fotografiert wurden sie im Ausstellungs- kontext der Göttinger Lokhalle, einer Industriearchitektur vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Die vorgestellten Künstler: Carl Andre, Polly Apfelbaum, Leni Hoffmann, Mariella Mosler, David Rabinowitch, Raffael Rheinsberg, Adrian Schiess, Heike Weber, Kate Whiteford Ausstellung: Kunstverein Göttingen 29.7.-23.9.2001












