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»Wir müssen den Schleier von unseren Augen reißen«

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»Wir müssen den Schleier von unseren Augen reißen«

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts suchten Künstler aller­orten neue Ausdruckformen. Die russische Avantgarde entwickelte – inspiriert von westeuropäischen Kunst­strömungen – eine genuin eigene, revolutionär unge­genständliche Darstellungsweise. Der Katalog veran­schaulicht, wie die aus der bildenden Kunst kommen­den Impulse auch das Medium der Fotografie durch­dringen. Insbesondere Alexander Rodtschenko, der ursprünglich Maler war, widmete sich früh der Foto­montage. Mit seiner Leica erforschte er das Groß­stadtleben – nicht allein, um Realität einzufangen, vielmehr stehen seine Aufnahmen ungewohnter Mo­tive aus unüblichen Perspektiven im Zeichen abs­trakt-malerischer Bildkompositionen. Auch El Lissitz­ky oder Georgi Selma übertrugen bildnerische Strate­gien auf die Fotografie. In der Gegenüberstellung mit Papierarbeiten und Zeichnungen, etwa von Kasimir Malewitsch, wird die Fortführung von Suprematis­mus und Konstruktivismus mit fotografischen Mit­teln evident.
 
Ausstellungen: Opelvillen Rüsselsheim 17.12.2014–8.3.2015 | Kunstmuseum Bochum 22.3.–31.5.2015 | dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus 21.6.–20.9.2015
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts suchten Künstler aller­orten neue Ausdruckformen. Die russische Avantgarde entwickelte – inspiriert von westeuropäischen Kunst­strömungen – eine genuin eigene, revolutionär unge­genständliche Darstellungsweise. Der Katalog veran­schaulicht, wie die aus der bildenden Kunst kommen­den Impulse auch das Medium der Fotografie durch­dringen. Insbesondere Alexander Rodtschenko, der ursprünglich Maler war, widmete sich früh der Foto­montage. Mit seiner Leica erforschte er das Groß­stadtleben – nicht allein, um Realität einzufangen, vielmehr stehen seine Aufnahmen ungewohnter Mo­tive aus unüblichen Perspektiven im Zeichen abs­trakt-malerischer Bildkompositionen. Auch El Lissitz­ky oder Georgi Selma übertrugen bildnerische Strate­gien auf die Fotografie. In der Gegenüberstellung mit Papierarbeiten und Zeichnungen, etwa von Kasimir Malewitsch, wird die Fortführung von Suprematis­mus und Konstruktivismus mit fotografischen Mit­teln evident.
 
Ausstellungen: Opelvillen Rüsselsheim 17.12.2014–8.3.2015 | Kunstmuseum Bochum 22.3.–31.5.2015 | dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus 21.6.–20.9.2015
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts suchten Künstler aller­orten neue Ausdruckformen. Die russische Avantgarde entwickelte – inspiriert von westeuropäischen Kunst­strömungen – eine genuin eigene, revolutionär unge­genständliche Darstellungsweise. Der Katalog veran­schaulicht, wie die aus der bildenden Kunst kommen­den Impulse auch das Medium der Fotografie durch­dringen. Insbesondere Alexander Rodtschenko, der ursprünglich Maler war, widmete sich früh der Foto­montage. Mit seiner Leica erforschte er das Groß­stadtleben – nicht allein, um Realität einzufangen, vielmehr stehen seine Aufnahmen ungewohnter Mo­tive aus unüblichen Perspektiven im Zeichen abs­trakt-malerischer Bildkompositionen. Auch El Lissitz­ky oder Georgi Selma übertrugen bildnerische Strate­gien auf die Fotografie. In der Gegenüberstellung mit Papierarbeiten und Zeichnungen, etwa von Kasimir Malewitsch, wird die Fortführung von Suprematis­mus und Konstruktivismus mit fotografischen Mit­teln evident.
 
Ausstellungen: Opelvillen Rüsselsheim 17.12.2014–8.3.2015 | Kunstmuseum Bochum 22.3.–31.5.2015 | dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus 21.6.–20.9.2015