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Fernando Botero
Fernando Botero (*1932 in MedellĂn) hat – wie Astor Piazzolla in der Musik oder Mario Vargas Llosa in der Literatur – unser Bild der lateinamerikanischen Welt in kĂĽnstlerischer Hinsicht geprägt. Von den frĂĽhen Arbeiten der späten 1950er-Jahre bis in sein aktuelles Werk spickt der kolumbianische Maler und Bildhauer seine Genreszenen, Portraits, Akte und Stillleben mit doppeldeutigen Anspielungen auf die Kultur seiner Heimat. Szenen, die oberflächlich gesehen zunächst heiter und harmlos anmuten, geben bei näherer Betrachtung einen tiefen Einblick in die Geschichte des (Post-)Kolonialismus. Mittels grotesk ausladender Körper steigert der KĂĽnstler nicht nur die sinnliche Präsenz seiner Figuren, sondern verweist zugleich kritisch auf dekadente Herrschaftsstrukturen in SĂĽdamerika. Sein Schaffen vollzieht sich ĂĽberdies im Kontext der europäischen Kunsttradition der Moderne und wird in seiner Stil bildenden Formensprache und frappierenden Aktualität erstmals mit einer umfassenden Retrospektive in Ă–sterreich und einer begleitenden Publikation gewĂĽrdigt.
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Ausstellungen: Bank Austria Kunstforum, Wien 12.10.2011–15.1.2012
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Ausstellungen: Bank Austria Kunstforum, Wien 12.10.2011–15.1.2012
Fernando Botero (*1932 in MedellĂn) hat – wie Astor Piazzolla in der Musik oder Mario Vargas Llosa in der Literatur – unser Bild der lateinamerikanischen Welt in kĂĽnstlerischer Hinsicht geprägt. Von den frĂĽhen Arbeiten der späten 1950er-Jahre bis in sein aktuelles Werk spickt der kolumbianische Maler und Bildhauer seine Genreszenen, Portraits, Akte und Stillleben mit doppeldeutigen Anspielungen auf die Kultur seiner Heimat. Szenen, die oberflächlich gesehen zunächst heiter und harmlos anmuten, geben bei näherer Betrachtung einen tiefen Einblick in die Geschichte des (Post-)Kolonialismus. Mittels grotesk ausladender Körper steigert der KĂĽnstler nicht nur die sinnliche Präsenz seiner Figuren, sondern verweist zugleich kritisch auf dekadente Herrschaftsstrukturen in SĂĽdamerika. Sein Schaffen vollzieht sich ĂĽberdies im Kontext der europäischen Kunsttradition der Moderne und wird in seiner Stil bildenden Formensprache und frappierenden Aktualität erstmals mit einer umfassenden Retrospektive in Ă–sterreich und einer begleitenden Publikation gewĂĽrdigt.
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Ausstellungen: Bank Austria Kunstforum, Wien 12.10.2011–15.1.2012
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Ausstellungen: Bank Austria Kunstforum, Wien 12.10.2011–15.1.2012
$46.15
Fernando Botero—
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Fernando Botero (*1932 in MedellĂn) hat – wie Astor Piazzolla in der Musik oder Mario Vargas Llosa in der Literatur – unser Bild der lateinamerikanischen Welt in kĂĽnstlerischer Hinsicht geprägt. Von den frĂĽhen Arbeiten der späten 1950er-Jahre bis in sein aktuelles Werk spickt der kolumbianische Maler und Bildhauer seine Genreszenen, Portraits, Akte und Stillleben mit doppeldeutigen Anspielungen auf die Kultur seiner Heimat. Szenen, die oberflächlich gesehen zunächst heiter und harmlos anmuten, geben bei näherer Betrachtung einen tiefen Einblick in die Geschichte des (Post-)Kolonialismus. Mittels grotesk ausladender Körper steigert der KĂĽnstler nicht nur die sinnliche Präsenz seiner Figuren, sondern verweist zugleich kritisch auf dekadente Herrschaftsstrukturen in SĂĽdamerika. Sein Schaffen vollzieht sich ĂĽberdies im Kontext der europäischen Kunsttradition der Moderne und wird in seiner Stil bildenden Formensprache und frappierenden Aktualität erstmals mit einer umfassenden Retrospektive in Ă–sterreich und einer begleitenden Publikation gewĂĽrdigt.
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Ausstellungen: Bank Austria Kunstforum, Wien 12.10.2011–15.1.2012
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Ausstellungen: Bank Austria Kunstforum, Wien 12.10.2011–15.1.2012












