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Roman Bezjak

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Roman Bezjak

Während der Westen den zu Stein gewordenen Zeugen von Planwirtschaft und sozialistischer Moderne mit Skepsis begegnet, wirft Roman Bezjak (*1962 in Slowenien) einen unvoreingenommenen Blick auf die Architektur des Kommunismus. Nach preisgekrönten Fotoreportagen für GEO und das Frankfurter Allgemeine Magazin konzentrierte der Künstler seine Reisetätigkeit in den vergangenen fünf Jahren auf Ost- und Südosteuropa. Mit der Großbildkamera fotografierte er Wohnungsbauten, funktionale Einrichtungen, Hotels und Kulturpaläste an vertrauten und fremden Orten von Tallin bis Tirana, von Dresden bis Dnjepropetrowsk. In Serien entsteht dadurch eine Art Archäologie der Nachkriegsmoderne ohne ostalgische Verklärung, denn auch die Abnutzung der Utopie und ihre Ankunft im Alltag werden sichtbar. So hält die Publikation eine vom Abriss bedrohte Welt fest, die teilweise, etwa im Fall des Palasts der Republik in Berlin, schon nicht mehr existiert.
 
Ausstellungen: Sprengel Museum Hannover 22.6.–16.10.2011 | Robert Morat Galerie, Hamburg 21.1.–17.3.2012
Während der Westen den zu Stein gewordenen Zeugen von Planwirtschaft und sozialistischer Moderne mit Skepsis begegnet, wirft Roman Bezjak (*1962 in Slowenien) einen unvoreingenommenen Blick auf die Architektur des Kommunismus. Nach preisgekrönten Fotoreportagen für GEO und das Frankfurter Allgemeine Magazin konzentrierte der Künstler seine Reisetätigkeit in den vergangenen fünf Jahren auf Ost- und Südosteuropa. Mit der Großbildkamera fotografierte er Wohnungsbauten, funktionale Einrichtungen, Hotels und Kulturpaläste an vertrauten und fremden Orten von Tallin bis Tirana, von Dresden bis Dnjepropetrowsk. In Serien entsteht dadurch eine Art Archäologie der Nachkriegsmoderne ohne ostalgische Verklärung, denn auch die Abnutzung der Utopie und ihre Ankunft im Alltag werden sichtbar. So hält die Publikation eine vom Abriss bedrohte Welt fest, die teilweise, etwa im Fall des Palasts der Republik in Berlin, schon nicht mehr existiert.
 
Ausstellungen: Sprengel Museum Hannover 22.6.–16.10.2011 | Robert Morat Galerie, Hamburg 21.1.–17.3.2012
$6.94

Original: $23.14

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Während der Westen den zu Stein gewordenen Zeugen von Planwirtschaft und sozialistischer Moderne mit Skepsis begegnet, wirft Roman Bezjak (*1962 in Slowenien) einen unvoreingenommenen Blick auf die Architektur des Kommunismus. Nach preisgekrönten Fotoreportagen für GEO und das Frankfurter Allgemeine Magazin konzentrierte der Künstler seine Reisetätigkeit in den vergangenen fünf Jahren auf Ost- und Südosteuropa. Mit der Großbildkamera fotografierte er Wohnungsbauten, funktionale Einrichtungen, Hotels und Kulturpaläste an vertrauten und fremden Orten von Tallin bis Tirana, von Dresden bis Dnjepropetrowsk. In Serien entsteht dadurch eine Art Archäologie der Nachkriegsmoderne ohne ostalgische Verklärung, denn auch die Abnutzung der Utopie und ihre Ankunft im Alltag werden sichtbar. So hält die Publikation eine vom Abriss bedrohte Welt fest, die teilweise, etwa im Fall des Palasts der Republik in Berlin, schon nicht mehr existiert.
 
Ausstellungen: Sprengel Museum Hannover 22.6.–16.10.2011 | Robert Morat Galerie, Hamburg 21.1.–17.3.2012