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Erik Schmidt
Erik Schmidt (*1968) hat das Jagdfieber gepackt. Nachdem der in Berlin lebende Künstler Zugang zu adligen Jagdgesellschaften gefunden hatte, durfte er mit dem »schönsten Jäger Deutschlands« auf den Hochsitz steigen, trieb mit den Bauern der Umgebung das Wild durch den Wald und tanzte bis tief in die Nacht bei Jagdbällen mit. Mit Beteiligung seiner Gastgeber entstand so eine faszinierend abgründige Annäherung an die den Adelsstand konstituierenden Riten.
Erik Schmidt greift ein klassisches Bildthema auf, doch ist sein Ansatz konzeptuell: Das Motiv des Jägers, mit dem der KĂĽnstler sich amalgamiert, indem er in seine Rolle schlĂĽpft, ist eine Metapher fĂĽr die Dialektik von Jäger und Gejagtem, Täter und Opfer. Auch werden Rollenklischees von Männlichkeit – teilweise von Erik Schmidt selbst – durchgespielt. Durch die verschiedenen Formen der Repräsentation wird in Hunting Grounds nicht nur die gesellschaftliche und symbolische Tragweite der Jagd beleuchtet, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden Faszination dieser archaischen, von Männern dominierten Welt nachgespĂĽrt.Â
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Ausstellung: MARTa Herford 27.1.–11.3.2007
Erik Schmidt greift ein klassisches Bildthema auf, doch ist sein Ansatz konzeptuell: Das Motiv des Jägers, mit dem der KĂĽnstler sich amalgamiert, indem er in seine Rolle schlĂĽpft, ist eine Metapher fĂĽr die Dialektik von Jäger und Gejagtem, Täter und Opfer. Auch werden Rollenklischees von Männlichkeit – teilweise von Erik Schmidt selbst – durchgespielt. Durch die verschiedenen Formen der Repräsentation wird in Hunting Grounds nicht nur die gesellschaftliche und symbolische Tragweite der Jagd beleuchtet, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden Faszination dieser archaischen, von Männern dominierten Welt nachgespĂĽrt.Â
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Ausstellung: MARTa Herford 27.1.–11.3.2007
Erik Schmidt (*1968) hat das Jagdfieber gepackt. Nachdem der in Berlin lebende Künstler Zugang zu adligen Jagdgesellschaften gefunden hatte, durfte er mit dem »schönsten Jäger Deutschlands« auf den Hochsitz steigen, trieb mit den Bauern der Umgebung das Wild durch den Wald und tanzte bis tief in die Nacht bei Jagdbällen mit. Mit Beteiligung seiner Gastgeber entstand so eine faszinierend abgründige Annäherung an die den Adelsstand konstituierenden Riten.
Erik Schmidt greift ein klassisches Bildthema auf, doch ist sein Ansatz konzeptuell: Das Motiv des Jägers, mit dem der KĂĽnstler sich amalgamiert, indem er in seine Rolle schlĂĽpft, ist eine Metapher fĂĽr die Dialektik von Jäger und Gejagtem, Täter und Opfer. Auch werden Rollenklischees von Männlichkeit – teilweise von Erik Schmidt selbst – durchgespielt. Durch die verschiedenen Formen der Repräsentation wird in Hunting Grounds nicht nur die gesellschaftliche und symbolische Tragweite der Jagd beleuchtet, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden Faszination dieser archaischen, von Männern dominierten Welt nachgespĂĽrt.Â
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Ausstellung: MARTa Herford 27.1.–11.3.2007
Erik Schmidt greift ein klassisches Bildthema auf, doch ist sein Ansatz konzeptuell: Das Motiv des Jägers, mit dem der KĂĽnstler sich amalgamiert, indem er in seine Rolle schlĂĽpft, ist eine Metapher fĂĽr die Dialektik von Jäger und Gejagtem, Täter und Opfer. Auch werden Rollenklischees von Männlichkeit – teilweise von Erik Schmidt selbst – durchgespielt. Durch die verschiedenen Formen der Repräsentation wird in Hunting Grounds nicht nur die gesellschaftliche und symbolische Tragweite der Jagd beleuchtet, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden Faszination dieser archaischen, von Männern dominierten Welt nachgespĂĽrt.Â
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Ausstellung: MARTa Herford 27.1.–11.3.2007
$40.59
Erik Schmidt—
$40.59
Description
Erik Schmidt (*1968) hat das Jagdfieber gepackt. Nachdem der in Berlin lebende Künstler Zugang zu adligen Jagdgesellschaften gefunden hatte, durfte er mit dem »schönsten Jäger Deutschlands« auf den Hochsitz steigen, trieb mit den Bauern der Umgebung das Wild durch den Wald und tanzte bis tief in die Nacht bei Jagdbällen mit. Mit Beteiligung seiner Gastgeber entstand so eine faszinierend abgründige Annäherung an die den Adelsstand konstituierenden Riten.
Erik Schmidt greift ein klassisches Bildthema auf, doch ist sein Ansatz konzeptuell: Das Motiv des Jägers, mit dem der KĂĽnstler sich amalgamiert, indem er in seine Rolle schlĂĽpft, ist eine Metapher fĂĽr die Dialektik von Jäger und Gejagtem, Täter und Opfer. Auch werden Rollenklischees von Männlichkeit – teilweise von Erik Schmidt selbst – durchgespielt. Durch die verschiedenen Formen der Repräsentation wird in Hunting Grounds nicht nur die gesellschaftliche und symbolische Tragweite der Jagd beleuchtet, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden Faszination dieser archaischen, von Männern dominierten Welt nachgespĂĽrt.Â
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Ausstellung: MARTa Herford 27.1.–11.3.2007
Erik Schmidt greift ein klassisches Bildthema auf, doch ist sein Ansatz konzeptuell: Das Motiv des Jägers, mit dem der KĂĽnstler sich amalgamiert, indem er in seine Rolle schlĂĽpft, ist eine Metapher fĂĽr die Dialektik von Jäger und Gejagtem, Täter und Opfer. Auch werden Rollenklischees von Männlichkeit – teilweise von Erik Schmidt selbst – durchgespielt. Durch die verschiedenen Formen der Repräsentation wird in Hunting Grounds nicht nur die gesellschaftliche und symbolische Tragweite der Jagd beleuchtet, sondern auch der bis in unsere Tage anhaltenden Faszination dieser archaischen, von Männern dominierten Welt nachgespĂĽrt.Â
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Ausstellung: MARTa Herford 27.1.–11.3.2007












