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Devil-may-care
Devil-may-care - der Titel des Nordischen Pavillons auf der 50. Biennale von Venedig charakterisiert die künstlerische Haltung der drei dort vertretenen Künstlerinnen. Mit weiblicher Unerschrockenheit zitieren sie Versatzstücke einer breiten Mainstream-Kultur, von den Werken Alter Meister bis hin zu Hollywood-Action-Streifen. Sie zeigen, dass im Akt des Zitierens stets die Möglichkeit einer Neuinszenierung liegt, nicht allein die Konventionen der Autorität befolgt werden müssen. Karin Mamma Anderssons (Schweden) gegenständliche Malerei steht in der Tradition des europäischen Expressionismus. Jedoch werden die Zitate dieser historischen Avantgarde auf ihren Bildern durcheinander geworfen und immer wieder neu gemischt. Kristina Bræins (Norwegen) improvisierte Rauminstallationen zeigen Bezüge zum Minimalismus, dekonstruieren jedoch gleichzeitig die abstrakte Formensprache des Hochmodernismus durch den Einsatz von Alltagsgegenständen. Liisa Lounilas (Finnland) Videoarbeiten ahmen die Special Effects von Action-Filmen nach. Die schlechte Qualität der Bilder ihrer selbst gebauten Pappkamera stehen allerdings in deutlichem Kontrast zum Hochglanzlook der Kulturindustrie Hollywoods. Erschienen anlässlich der Biennale Venedig 15.6.-2.11.2003 Nachauflage Frühjahr 2005
Devil-may-care - der Titel des Nordischen Pavillons auf der 50. Biennale von Venedig charakterisiert die künstlerische Haltung der drei dort vertretenen Künstlerinnen. Mit weiblicher Unerschrockenheit zitieren sie Versatzstücke einer breiten Mainstream-Kultur, von den Werken Alter Meister bis hin zu Hollywood-Action-Streifen. Sie zeigen, dass im Akt des Zitierens stets die Möglichkeit einer Neuinszenierung liegt, nicht allein die Konventionen der Autorität befolgt werden müssen. Karin Mamma Anderssons (Schweden) gegenständliche Malerei steht in der Tradition des europäischen Expressionismus. Jedoch werden die Zitate dieser historischen Avantgarde auf ihren Bildern durcheinander geworfen und immer wieder neu gemischt. Kristina Bræins (Norwegen) improvisierte Rauminstallationen zeigen Bezüge zum Minimalismus, dekonstruieren jedoch gleichzeitig die abstrakte Formensprache des Hochmodernismus durch den Einsatz von Alltagsgegenständen. Liisa Lounilas (Finnland) Videoarbeiten ahmen die Special Effects von Action-Filmen nach. Die schlechte Qualität der Bilder ihrer selbst gebauten Pappkamera stehen allerdings in deutlichem Kontrast zum Hochglanzlook der Kulturindustrie Hollywoods. Erschienen anlässlich der Biennale Venedig 15.6.-2.11.2003 Nachauflage Frühjahr 2005
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Devil-may-care - der Titel des Nordischen Pavillons auf der 50. Biennale von Venedig charakterisiert die künstlerische Haltung der drei dort vertretenen Künstlerinnen. Mit weiblicher Unerschrockenheit zitieren sie Versatzstücke einer breiten Mainstream-Kultur, von den Werken Alter Meister bis hin zu Hollywood-Action-Streifen. Sie zeigen, dass im Akt des Zitierens stets die Möglichkeit einer Neuinszenierung liegt, nicht allein die Konventionen der Autorität befolgt werden müssen. Karin Mamma Anderssons (Schweden) gegenständliche Malerei steht in der Tradition des europäischen Expressionismus. Jedoch werden die Zitate dieser historischen Avantgarde auf ihren Bildern durcheinander geworfen und immer wieder neu gemischt. Kristina Bræins (Norwegen) improvisierte Rauminstallationen zeigen Bezüge zum Minimalismus, dekonstruieren jedoch gleichzeitig die abstrakte Formensprache des Hochmodernismus durch den Einsatz von Alltagsgegenständen. Liisa Lounilas (Finnland) Videoarbeiten ahmen die Special Effects von Action-Filmen nach. Die schlechte Qualität der Bilder ihrer selbst gebauten Pappkamera stehen allerdings in deutlichem Kontrast zum Hochglanzlook der Kulturindustrie Hollywoods. Erschienen anlässlich der Biennale Venedig 15.6.-2.11.2003 Nachauflage Frühjahr 2005












