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Lyonel Feininger

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Lyonel Feininger

Lyonel Feininger gehört zu den populĂ€rsten KĂŒnstlern in Deutschland, die in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts die moderne Kunst prĂ€gten. In seinen Darstellungen von thĂŒringischen Dorfkirchen und atmosphĂ€risch aufgeladenen Ostseelandschaften entwickelte er ab 1911 eine eigenstĂ€ndige, vom französischen Kubismus beeinflusste Formensprache. Weitgehend unbekannt ist, dass der gebĂŒrtige Amerikaner in Deutschland zunĂ€chst als Karikaturist arbeitete und so zu frĂŒhem Ruhm gelangte. Aus diesen kommerziellen Zeichnungen entwickelte sich seit 1906 eine selbststĂ€ndige Kunst, in der die Darstellung des Menschen die zentrale Rolle einnimmt - ein bedeutender Werkkomplex des spĂ€teren Bauhaus-Meisters, der in dieser Publikation erstmals prĂ€sentiert wird. In grotesken, manchmal tragikomischen Kompositionen stellt Feininger eine Welt dar, die ihren Ursprung nicht in der RealitĂ€t, sondern in literarischen Vorbildern zu haben scheint: Geistliche treffen hier auf Prostituierte, Arbeiter auf Maskierte, große MĂ€nner auf pummelige Kinder, Dandys auf RevolutionĂ€re. Viele der Feininger'schen Figurenkompositionen sind dem malerischen FrĂŒhwerk zuzuordnen, doch hat die Darstellung des Menschen den KĂŒnstler auch spĂ€ter noch, bis zu seiner RĂŒckkehr nach New York 1937, beschĂ€ftigt. Nachauflage April 2004 Ausstellung: Hamburger Kunsthalle 25.10.2003-1.2.2004
Lyonel Feininger gehört zu den populĂ€rsten KĂŒnstlern in Deutschland, die in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts die moderne Kunst prĂ€gten. In seinen Darstellungen von thĂŒringischen Dorfkirchen und atmosphĂ€risch aufgeladenen Ostseelandschaften entwickelte er ab 1911 eine eigenstĂ€ndige, vom französischen Kubismus beeinflusste Formensprache. Weitgehend unbekannt ist, dass der gebĂŒrtige Amerikaner in Deutschland zunĂ€chst als Karikaturist arbeitete und so zu frĂŒhem Ruhm gelangte. Aus diesen kommerziellen Zeichnungen entwickelte sich seit 1906 eine selbststĂ€ndige Kunst, in der die Darstellung des Menschen die zentrale Rolle einnimmt - ein bedeutender Werkkomplex des spĂ€teren Bauhaus-Meisters, der in dieser Publikation erstmals prĂ€sentiert wird. In grotesken, manchmal tragikomischen Kompositionen stellt Feininger eine Welt dar, die ihren Ursprung nicht in der RealitĂ€t, sondern in literarischen Vorbildern zu haben scheint: Geistliche treffen hier auf Prostituierte, Arbeiter auf Maskierte, große MĂ€nner auf pummelige Kinder, Dandys auf RevolutionĂ€re. Viele der Feininger'schen Figurenkompositionen sind dem malerischen FrĂŒhwerk zuzuordnen, doch hat die Darstellung des Menschen den KĂŒnstler auch spĂ€ter noch, bis zu seiner RĂŒckkehr nach New York 1937, beschĂ€ftigt. Nachauflage April 2004 Ausstellung: Hamburger Kunsthalle 25.10.2003-1.2.2004
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Lyonel Feininger gehört zu den populĂ€rsten KĂŒnstlern in Deutschland, die in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts die moderne Kunst prĂ€gten. In seinen Darstellungen von thĂŒringischen Dorfkirchen und atmosphĂ€risch aufgeladenen Ostseelandschaften entwickelte er ab 1911 eine eigenstĂ€ndige, vom französischen Kubismus beeinflusste Formensprache. Weitgehend unbekannt ist, dass der gebĂŒrtige Amerikaner in Deutschland zunĂ€chst als Karikaturist arbeitete und so zu frĂŒhem Ruhm gelangte. Aus diesen kommerziellen Zeichnungen entwickelte sich seit 1906 eine selbststĂ€ndige Kunst, in der die Darstellung des Menschen die zentrale Rolle einnimmt - ein bedeutender Werkkomplex des spĂ€teren Bauhaus-Meisters, der in dieser Publikation erstmals prĂ€sentiert wird. In grotesken, manchmal tragikomischen Kompositionen stellt Feininger eine Welt dar, die ihren Ursprung nicht in der RealitĂ€t, sondern in literarischen Vorbildern zu haben scheint: Geistliche treffen hier auf Prostituierte, Arbeiter auf Maskierte, große MĂ€nner auf pummelige Kinder, Dandys auf RevolutionĂ€re. Viele der Feininger'schen Figurenkompositionen sind dem malerischen FrĂŒhwerk zuzuordnen, doch hat die Darstellung des Menschen den KĂŒnstler auch spĂ€ter noch, bis zu seiner RĂŒckkehr nach New York 1937, beschĂ€ftigt. Nachauflage April 2004 Ausstellung: Hamburger Kunsthalle 25.10.2003-1.2.2004