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Stankowski

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Stankowski

In den 1930er Jahren begann der Maler, Fotograf und Grafiker Anton Stankowski sich für seine angewandten Grafiken für die Züricher Werbeagentur Max Dalang ein Kontaktabzug-Archiv von allen möglichen Gegenständen anzulegen. Beeinflusst von den großen Gestaltern seiner Zeit wie Max Burchartz, El Lissitzky und Kurt Schwitters, entwickelte Stankowski in seinen Arbeiten eine eigene Bildsprache. Für sein Archiv entstanden aus ungewöhnlichen Perspektiven gesehene, stark reduzierte, ja spröde, dabei häufig humorvolle Bilder von »Dingen«. »Nie ist eine derart poesieumrankte Pflanze wie >Mohn< so lapidar ins Bildgeviert gelangt, und keiner hat einem simplen >Geländer< ohne jede Symbolik so viel atemberaubende, rein optische Präsenz abgewonnen«, schreibt Guido Magnaguagno in seiner Würdigung dieser Fotografien. Stankowskis Weltenkatalog umfasst viele tausend Negative. Das Reservoir kam jedoch erst im Nachlass des 1998 verstorbenen Künstlers zu Tage, in dem noch zu seinen Lebzeiten erschienenen Werkverzeichnis wurden sie nicht berücksichtigt. Karl Duschek, Stankowskis Stuttgarter Ateliernachfolger, wählte 180 Motive des Konvoluts aus, die nun, zwischen Buchdeckel gepackt, diese Lücke schließen.
In den 1930er Jahren begann der Maler, Fotograf und Grafiker Anton Stankowski sich für seine angewandten Grafiken für die Züricher Werbeagentur Max Dalang ein Kontaktabzug-Archiv von allen möglichen Gegenständen anzulegen. Beeinflusst von den großen Gestaltern seiner Zeit wie Max Burchartz, El Lissitzky und Kurt Schwitters, entwickelte Stankowski in seinen Arbeiten eine eigene Bildsprache. Für sein Archiv entstanden aus ungewöhnlichen Perspektiven gesehene, stark reduzierte, ja spröde, dabei häufig humorvolle Bilder von »Dingen«. »Nie ist eine derart poesieumrankte Pflanze wie >Mohn< so lapidar ins Bildgeviert gelangt, und keiner hat einem simplen >Geländer< ohne jede Symbolik so viel atemberaubende, rein optische Präsenz abgewonnen«, schreibt Guido Magnaguagno in seiner Würdigung dieser Fotografien. Stankowskis Weltenkatalog umfasst viele tausend Negative. Das Reservoir kam jedoch erst im Nachlass des 1998 verstorbenen Künstlers zu Tage, in dem noch zu seinen Lebzeiten erschienenen Werkverzeichnis wurden sie nicht berücksichtigt. Karl Duschek, Stankowskis Stuttgarter Ateliernachfolger, wählte 180 Motive des Konvoluts aus, die nun, zwischen Buchdeckel gepackt, diese Lücke schließen.
$28.76
Stankowski
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Description

In den 1930er Jahren begann der Maler, Fotograf und Grafiker Anton Stankowski sich für seine angewandten Grafiken für die Züricher Werbeagentur Max Dalang ein Kontaktabzug-Archiv von allen möglichen Gegenständen anzulegen. Beeinflusst von den großen Gestaltern seiner Zeit wie Max Burchartz, El Lissitzky und Kurt Schwitters, entwickelte Stankowski in seinen Arbeiten eine eigene Bildsprache. Für sein Archiv entstanden aus ungewöhnlichen Perspektiven gesehene, stark reduzierte, ja spröde, dabei häufig humorvolle Bilder von »Dingen«. »Nie ist eine derart poesieumrankte Pflanze wie >Mohn< so lapidar ins Bildgeviert gelangt, und keiner hat einem simplen >Geländer< ohne jede Symbolik so viel atemberaubende, rein optische Präsenz abgewonnen«, schreibt Guido Magnaguagno in seiner Würdigung dieser Fotografien. Stankowskis Weltenkatalog umfasst viele tausend Negative. Das Reservoir kam jedoch erst im Nachlass des 1998 verstorbenen Künstlers zu Tage, in dem noch zu seinen Lebzeiten erschienenen Werkverzeichnis wurden sie nicht berücksichtigt. Karl Duschek, Stankowskis Stuttgarter Ateliernachfolger, wählte 180 Motive des Konvoluts aus, die nun, zwischen Buchdeckel gepackt, diese Lücke schließen.