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Sade/Surreal

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Sade/Surreal

Die fantastische Bilderwelt des Marquis de Sade (1740-1814) ist Ausgangspunkt einer weitgehend klandestinen künstlerischen Tradition. Ihre untergründige Spur zieht sich von der erotischen Buchillustration der Revolutionszeit über die negativen Utopien der Romantik bis zum Dekadenzkult der Symbolisten und des Jugendstils. Von den Surrealisten schließlich wird Sade - bislang wenig mehr als ein Gerücht und eine gefährliche Liebe weniger Eingeweihter - erstmals trotzig als Schutzpatron benannt: Seine bittere Blasphemie, kalte Wissenschaftlichkeit und die Verherrlichung des unzivilisierbaren, animalischen Eros, Prinzip der Zerstörung und Schöpfung aller Kultur, machen ihn zu einer zentralen Inspirationsquelle ihrer literarischen und bildnerischen Einbildungskraft. Die Publikation zeigt und erläutert diesen historischen Zusammenhang mit Texten und Bildern vom späten 18. Jahrhundert bis zum Surrealismus. Die vorgestellten Künstler (Auswahl): Antonin Artaud, Aubrey Beardsley, Hans Bellmer, André Breton, Salvador Dalí, Max Ernst, Johann Heinrich Füssli, Théodore Géricault, Alberto Giacometti, Max Klinger, Alfred Kubin, René Magritte, André Masson, Man Ray, Clovis Trouille Ausstellung: Kunsthaus Zürich 30.11.2001-3.3.2002
Die fantastische Bilderwelt des Marquis de Sade (1740-1814) ist Ausgangspunkt einer weitgehend klandestinen künstlerischen Tradition. Ihre untergründige Spur zieht sich von der erotischen Buchillustration der Revolutionszeit über die negativen Utopien der Romantik bis zum Dekadenzkult der Symbolisten und des Jugendstils. Von den Surrealisten schließlich wird Sade - bislang wenig mehr als ein Gerücht und eine gefährliche Liebe weniger Eingeweihter - erstmals trotzig als Schutzpatron benannt: Seine bittere Blasphemie, kalte Wissenschaftlichkeit und die Verherrlichung des unzivilisierbaren, animalischen Eros, Prinzip der Zerstörung und Schöpfung aller Kultur, machen ihn zu einer zentralen Inspirationsquelle ihrer literarischen und bildnerischen Einbildungskraft. Die Publikation zeigt und erläutert diesen historischen Zusammenhang mit Texten und Bildern vom späten 18. Jahrhundert bis zum Surrealismus. Die vorgestellten Künstler (Auswahl): Antonin Artaud, Aubrey Beardsley, Hans Bellmer, André Breton, Salvador Dalí, Max Ernst, Johann Heinrich Füssli, Théodore Géricault, Alberto Giacometti, Max Klinger, Alfred Kubin, René Magritte, André Masson, Man Ray, Clovis Trouille Ausstellung: Kunsthaus Zürich 30.11.2001-3.3.2002
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Original: $46.15

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Die fantastische Bilderwelt des Marquis de Sade (1740-1814) ist Ausgangspunkt einer weitgehend klandestinen künstlerischen Tradition. Ihre untergründige Spur zieht sich von der erotischen Buchillustration der Revolutionszeit über die negativen Utopien der Romantik bis zum Dekadenzkult der Symbolisten und des Jugendstils. Von den Surrealisten schließlich wird Sade - bislang wenig mehr als ein Gerücht und eine gefährliche Liebe weniger Eingeweihter - erstmals trotzig als Schutzpatron benannt: Seine bittere Blasphemie, kalte Wissenschaftlichkeit und die Verherrlichung des unzivilisierbaren, animalischen Eros, Prinzip der Zerstörung und Schöpfung aller Kultur, machen ihn zu einer zentralen Inspirationsquelle ihrer literarischen und bildnerischen Einbildungskraft. Die Publikation zeigt und erläutert diesen historischen Zusammenhang mit Texten und Bildern vom späten 18. Jahrhundert bis zum Surrealismus. Die vorgestellten Künstler (Auswahl): Antonin Artaud, Aubrey Beardsley, Hans Bellmer, André Breton, Salvador Dalí, Max Ernst, Johann Heinrich Füssli, Théodore Géricault, Alberto Giacometti, Max Klinger, Alfred Kubin, René Magritte, André Masson, Man Ray, Clovis Trouille Ausstellung: Kunsthaus Zürich 30.11.2001-3.3.2002