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Ugo Rondinone

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Ugo Rondinone

In Tusche geschriebene und gezeichnete »Tagebücher« spielen im Werk des Schweizer Künstlers Ugo Rondinone seit 1992 eine wichtige Rolle. Rondinones »Tagebücher« geben vor, Notationen eines ganzen Jahres zu sein: 1992, 1993, 1994, 1995, 1996 sind ihre Titel, aber die Evokation authentischer Erlebnisdauer ist ebenso wie ihre Inhalte fiktiv-literarischer Natur. Rondinone verflicht in seinen formal an Underground-Comics angelehnten Blättern Fiktion mit Authentizitätsmetaphorik und führt den Leser und Betrachter in die »einsamen« Räume und Zeiten eines Berichtes über die Erfahrung des Individuums, das die Grenzen alltäglicher Welterfahrung ertestet, erträgt, manipuliert und stilisiert: Ennui, Rausch, Liebe und Scheitern, Sprach- und Ereignislosigkeit, exzessives Erleben. Das Künstlerbuch »Hell, Yes« choreographiert Elemente seines Werkes wiederum neu. Rondinone übersetzt Zeichnung und Handschrift der »Tagebücher« in Fotografie und gedruckten Text und verbindet die Fotoarbeit »In the Sweet Years Remaining« (1999) mit den Texten des Tagebuches von 1998 zu einem filmischen Ganzen. Im Textanhang versammelt der Bildband zudem zum ersten Mal Rondinones Tagebuchtexte vollständig in englischer Sprache.
In Tusche geschriebene und gezeichnete »Tagebücher« spielen im Werk des Schweizer Künstlers Ugo Rondinone seit 1992 eine wichtige Rolle. Rondinones »Tagebücher« geben vor, Notationen eines ganzen Jahres zu sein: 1992, 1993, 1994, 1995, 1996 sind ihre Titel, aber die Evokation authentischer Erlebnisdauer ist ebenso wie ihre Inhalte fiktiv-literarischer Natur. Rondinone verflicht in seinen formal an Underground-Comics angelehnten Blättern Fiktion mit Authentizitätsmetaphorik und führt den Leser und Betrachter in die »einsamen« Räume und Zeiten eines Berichtes über die Erfahrung des Individuums, das die Grenzen alltäglicher Welterfahrung ertestet, erträgt, manipuliert und stilisiert: Ennui, Rausch, Liebe und Scheitern, Sprach- und Ereignislosigkeit, exzessives Erleben. Das Künstlerbuch »Hell, Yes« choreographiert Elemente seines Werkes wiederum neu. Rondinone übersetzt Zeichnung und Handschrift der »Tagebücher« in Fotografie und gedruckten Text und verbindet die Fotoarbeit »In the Sweet Years Remaining« (1999) mit den Texten des Tagebuches von 1998 zu einem filmischen Ganzen. Im Textanhang versammelt der Bildband zudem zum ersten Mal Rondinones Tagebuchtexte vollständig in englischer Sprache.
$46.15
Ugo Rondinone
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In Tusche geschriebene und gezeichnete »Tagebücher« spielen im Werk des Schweizer Künstlers Ugo Rondinone seit 1992 eine wichtige Rolle. Rondinones »Tagebücher« geben vor, Notationen eines ganzen Jahres zu sein: 1992, 1993, 1994, 1995, 1996 sind ihre Titel, aber die Evokation authentischer Erlebnisdauer ist ebenso wie ihre Inhalte fiktiv-literarischer Natur. Rondinone verflicht in seinen formal an Underground-Comics angelehnten Blättern Fiktion mit Authentizitätsmetaphorik und führt den Leser und Betrachter in die »einsamen« Räume und Zeiten eines Berichtes über die Erfahrung des Individuums, das die Grenzen alltäglicher Welterfahrung ertestet, erträgt, manipuliert und stilisiert: Ennui, Rausch, Liebe und Scheitern, Sprach- und Ereignislosigkeit, exzessives Erleben. Das Künstlerbuch »Hell, Yes« choreographiert Elemente seines Werkes wiederum neu. Rondinone übersetzt Zeichnung und Handschrift der »Tagebücher« in Fotografie und gedruckten Text und verbindet die Fotoarbeit »In the Sweet Years Remaining« (1999) mit den Texten des Tagebuches von 1998 zu einem filmischen Ganzen. Im Textanhang versammelt der Bildband zudem zum ersten Mal Rondinones Tagebuchtexte vollständig in englischer Sprache.