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Hanne Darboven/John Cage

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Hanne Darboven/John Cage

Diese kleine Monografie vereint Arbeiten von Hanne Darboven und John Cage aus dem Bestand der Bayerischen Staatsgalerie moderner Kunst und damit das zugleich eigenständige und in der Minimal Art sich berührende Ouvre zweier Künstlerindividuen. Joachim Kaak nähert sich in einem fundierten Beitrag Hanne Darbovens »7 Tafeln, II« von 1972/73, einer geometrischen Konstruktion auf Millimeterpapier, die auf Primzahlen und dem Quadrat als ordnendem Prinzip beruht. Corinna Thierolf analysiert die zwischen 1983 und 1992 in loser Folge entstandenen »Ryoanji«- Zeichnungen von John Cage, deren Titel auf den Steingarten des gleichnamigen Klosters im Nordwesten Kyotos verweist. Mithilfe des I-Ching, dem alten Buch der Weisheit und Wahrheit, das Konfuzius neu herausgab, ermittelte Cage ein Zahlensystem, nach dem er mit 17 verschiedenen Bleistiften 15 selbst ausgesuchte Steine umkreiste. Auf der Grundlage eines komplexen, auf Zufallsoperationen basierenden Konzeptes entstanden so teils filigrane Kreisformationen, teils zu einem Liniengespinst sich verdichtende Gebilde, die im vorliegenden Band nach einem von Cage vorgegebenen Rhythmus wiedergegeben sind. (Englische Ausgabe erhältlich ISBN 3-7757-0897-9) Zu den Künstlern: John Cage (Los Angeles 1912-1992 New York). Innovativer Experimentator der Neuen Musik. Ab 1935 Studium bei Arnold Schönberg. Ab 1946 Auseinandersetzung mit fernöstlicher Philosophie und Musik. 1948 erste, auf Zufallsprinzipien basierende Kompositionen. Weit gespannte Lehrtätigkeit. Hanne Darboven *1941 in München. 1965 Abschluss des Studiums an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1966-1968 Aufenthalt in New York; Kontakte zu Sol LeWitt und Carl Andre; erste Zeichnungen auf Millimeterpapier. 1968 Beginn der Zahlenadditionen nach Kalenderdaten. 1986 Edwin-Scharff-Preis, Hamburg. Bedeutende Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland (u.a. documenta 5 und 7, Biennale Venedig).
Diese kleine Monografie vereint Arbeiten von Hanne Darboven und John Cage aus dem Bestand der Bayerischen Staatsgalerie moderner Kunst und damit das zugleich eigenständige und in der Minimal Art sich berührende Ouvre zweier Künstlerindividuen. Joachim Kaak nähert sich in einem fundierten Beitrag Hanne Darbovens »7 Tafeln, II« von 1972/73, einer geometrischen Konstruktion auf Millimeterpapier, die auf Primzahlen und dem Quadrat als ordnendem Prinzip beruht. Corinna Thierolf analysiert die zwischen 1983 und 1992 in loser Folge entstandenen »Ryoanji«- Zeichnungen von John Cage, deren Titel auf den Steingarten des gleichnamigen Klosters im Nordwesten Kyotos verweist. Mithilfe des I-Ching, dem alten Buch der Weisheit und Wahrheit, das Konfuzius neu herausgab, ermittelte Cage ein Zahlensystem, nach dem er mit 17 verschiedenen Bleistiften 15 selbst ausgesuchte Steine umkreiste. Auf der Grundlage eines komplexen, auf Zufallsoperationen basierenden Konzeptes entstanden so teils filigrane Kreisformationen, teils zu einem Liniengespinst sich verdichtende Gebilde, die im vorliegenden Band nach einem von Cage vorgegebenen Rhythmus wiedergegeben sind. (Englische Ausgabe erhältlich ISBN 3-7757-0897-9) Zu den Künstlern: John Cage (Los Angeles 1912-1992 New York). Innovativer Experimentator der Neuen Musik. Ab 1935 Studium bei Arnold Schönberg. Ab 1946 Auseinandersetzung mit fernöstlicher Philosophie und Musik. 1948 erste, auf Zufallsprinzipien basierende Kompositionen. Weit gespannte Lehrtätigkeit. Hanne Darboven *1941 in München. 1965 Abschluss des Studiums an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1966-1968 Aufenthalt in New York; Kontakte zu Sol LeWitt und Carl Andre; erste Zeichnungen auf Millimeterpapier. 1968 Beginn der Zahlenadditionen nach Kalenderdaten. 1986 Edwin-Scharff-Preis, Hamburg. Bedeutende Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland (u.a. documenta 5 und 7, Biennale Venedig).
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Description

Diese kleine Monografie vereint Arbeiten von Hanne Darboven und John Cage aus dem Bestand der Bayerischen Staatsgalerie moderner Kunst und damit das zugleich eigenständige und in der Minimal Art sich berührende Ouvre zweier Künstlerindividuen. Joachim Kaak nähert sich in einem fundierten Beitrag Hanne Darbovens »7 Tafeln, II« von 1972/73, einer geometrischen Konstruktion auf Millimeterpapier, die auf Primzahlen und dem Quadrat als ordnendem Prinzip beruht. Corinna Thierolf analysiert die zwischen 1983 und 1992 in loser Folge entstandenen »Ryoanji«- Zeichnungen von John Cage, deren Titel auf den Steingarten des gleichnamigen Klosters im Nordwesten Kyotos verweist. Mithilfe des I-Ching, dem alten Buch der Weisheit und Wahrheit, das Konfuzius neu herausgab, ermittelte Cage ein Zahlensystem, nach dem er mit 17 verschiedenen Bleistiften 15 selbst ausgesuchte Steine umkreiste. Auf der Grundlage eines komplexen, auf Zufallsoperationen basierenden Konzeptes entstanden so teils filigrane Kreisformationen, teils zu einem Liniengespinst sich verdichtende Gebilde, die im vorliegenden Band nach einem von Cage vorgegebenen Rhythmus wiedergegeben sind. (Englische Ausgabe erhältlich ISBN 3-7757-0897-9) Zu den Künstlern: John Cage (Los Angeles 1912-1992 New York). Innovativer Experimentator der Neuen Musik. Ab 1935 Studium bei Arnold Schönberg. Ab 1946 Auseinandersetzung mit fernöstlicher Philosophie und Musik. 1948 erste, auf Zufallsprinzipien basierende Kompositionen. Weit gespannte Lehrtätigkeit. Hanne Darboven *1941 in München. 1965 Abschluss des Studiums an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1966-1968 Aufenthalt in New York; Kontakte zu Sol LeWitt und Carl Andre; erste Zeichnungen auf Millimeterpapier. 1968 Beginn der Zahlenadditionen nach Kalenderdaten. 1986 Edwin-Scharff-Preis, Hamburg. Bedeutende Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland (u.a. documenta 5 und 7, Biennale Venedig).

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